Volksbank Krefeld profitiert von starker Marktposition

Gesamtkundenvolumen erstmals über 5 Mrd. Euro

„Auch dieser Jahreswechsel stand wieder ganz im Zeichen der Pandemie – kein Feuerwerk und keine großen Partys“, so Stefan Rinsch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld, zu Beginn der diesjährigen Bilanzpressekonferenz.

Krefeld. Die Volksbank Krefeld hat auch 2021 wieder von ihrer starken Marktposition profitiert. Das abgelaufene Jahr war geprägt durch variierende Infektionszahlen, diverse Einschränkungen des öffentlichen Lebens, eine sich eintrübende Konjunkturstimmung, Lieferengpässe, Inflationssorgen, ein geringes Wachstum und nicht zuletzt die anhaltende Negativzinsphase.

Vorstand - Volksbank Krefeld
v.l.n.r.: Christoph Gommans, Stefan Rinsch

Trotz dieses schwierigen Umfeldes konnte sich die Volksbank Krefeld gut entwickeln und ist in fast allen Kernbereichen dynamisch gewachsen. Treiber dieser Entwicklung war eine konstant gute Kreditnachfrage und ein erfreulich gut florierendes Wertpapiergeschäft. Profitiert hat die Volksbank Krefeld in 2021 von ihrer starken Marktposition und zusätzlich von den Fortschritten bei digitaler Transformation und diversen Zukunftsprojekten. Der Wachstumskurs ist im Besonderen auf die Verankerung in der Region und das stabile Geschäftsmodell zurückzuführen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich erneut und wies mit 2.250 Mio. Euro eine Steigerung um 136 Mio. Euro oder 6,4 % aus. Bei den Kundeneinlagen in Höhe von 1.752 Mio. Euro war ein Wachstum von 32 Mio. Euro oder 1,9 % zu verzeichnen. Das Wertpapiervolumen stieg im gleichen Zeitraum um 221 Mio. Euro auf 1.012 Mio. Euro. Das ist ein beachtliches Wachstum von 27,9 %. Damit belief sich das Gesamtkundeneinlagenvolumen für 2021 auf 3.063 Mio. Euro. Das sind insgesamt 255 Mio. Euro mehr als 2020.

Die zweite wichtige Säule ist das Kreditgeschäft. Im Jahr 2021 war die Volksbank Krefeld sowohl im Bereich der Baufinanzierung als auch bei Unternehmenskrediten erneut stark gefragt. Mit 1.436 Mio. Euro an ausgegebenen Krediten konnte wiederum ein Zuwachs von mehr als 101 Mio. Euro oder 7,6 % verzeichnet werden. Die Gesamtforderungen lagen 2021 bei 2.089 Mio. Euro. Das sind 100 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Das Gesamtkundenvolumen erreichte einen Wert von 5.152 Mio. Euro.

„Dieser für uns sehr wichtige Wert erreichte 2021 einen historischen Höchststand und übersprang erstmals in der Geschichte der Volksbank Krefeld eG die Marke von 5 Mrd. Euro“, so Stefan Rinsch weiter. Die Steigerung zum Vorjahr betrug 7,4 % oder 355 Mio. Euro.

„Das Kontokorrentkonto ist der Dreh- und Angelpunkt einer gelebten Geschäftsbeziehung“, so startete Christoph Gommans, Vorstandsmitglied der Volksbank Krefeld, seine Ausführungen mit einem Blick auf die Kontenentwicklung.

. In 2021 stieg die Anzahl der Konten wiederum um 1.064 Konten auf 44.274 Stück. Das ist eine Steigerung von 2,5 %. Das stabile Wachstum der letzten Jahre ist nicht zufällig. Die Volksbank genießt ein hohes Vertrauen und ist meist erster Ansprechpartner, wenn sich vor allem die Großbanken aus der Fläche zurückziehen. Viele Menschen möchten auf den Ansprechpartner in der Region nicht verzichten, auch wenn der Anteil der „digitalen“ Kunden weiter wächst.

Das zeigt sich auch bei der Entwicklung der elektronischen Postfächer. Der große Vorteil besteht darin, dass die Unterlagen im Postfach in der Regel 10 Jahre gespeichert sind und man dadurch jederzeit auf sie zugreifen kann. Die Anzahl hat sich 2021 um 4.357 auf nunmehr 41.482 erhöht. Das bietet einen nachhaltigen Nutzen für die Umwelt. Die Anzahl der Mitarbeitenden der Volksbank Krefeld hat sich 2021 nicht verändert. Dafür ist die Produktivität jedes einzelnen in den letzten fünf Jahren um 45 % gestiegen. Eine große Aufgabe besteht darin, den Nachwuchs für die nächsten Jahre zu rekrutieren.

Die wichtigste Basis einer Genossenschaft sind ihre Mitglieder. Im Jahr 2021 haben 1.022 Kunden einen Mitgliedsanteil gezeichnet und wurden somit Eigentümer der Volksbank Krefeld. Insgesamt belief sich die Zahl der Mitglieder auf 42.400 zum Jahresende.

„Wir meinen, die genossenschaftliche Unternehmensform ist moderner denn je“, so Christoph Gommans weiter, „es steht nicht der Wunsch nach maximaler Rendite im Vordergrund, sondern auch Aspekte, wie Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung.“

Im Jahr 2021 konnten auch die Vorbereitungen für die Gründung einer weiteren Schülergenossenschaft begonnen werden. Das Gymnasium Horkesgath hat seinen Schülern die Gründung einer Schülerfirma ermöglicht, damit sie im Sinne der Nachhaltigkeit Trinkflaschen und Brotdosen vertreiben können, um Plastikmüll zu reduzieren.

Das gesellschaftliche Engagement der Volksbank Krefeld hatte coronabedingt, wie schon 2020, nicht wie gewohnt stattfinden können. Aus diesem Grund wurden Sonderprojekte aufgelegt. In Kooperation mit der DZ-Bank wurde action medeor in Tönisvorst mit 20.000 Euro unterstützt. Weiterhin wurde das Projekt „Fit durch den Sommer“ ins Leben gerufen. Durch sportliche Aktivitäten der Mitarbeitenden wurden 15.000 Euro eingespielt, die an vier Kinderheime verteilt werden. Insgesamt konnten im Jahresverlauf 324 Projekte mit 222.096 Euro unterstützt werden.

Am 1. Oktober 2021 startete die Volksbank Krefeld ihr eigenes Spendenportal. Hier können die Vereine ihre lokalen Projekte einstellen und Spenden sammeln. In den ersten drei Monaten kamen schon 30.000 Euro für 50 Projekte zusammen. Unter www.zusammenheldensein.de steht die Plattform den Vereinen und Unterstützern zur Verfügung. Sie ist vollständig digital und sehr transparent.

Die Digitalisierung war 2021 ebenfalls wieder ein Kernthema. Das Online-Banking wurde deutlich moderner und benutzerfreundlicher, die Banking-App entsprechend angepasst und die Sicherheitsmerkmale in der VR-SecureGo-Plus App nochmal erhöht. Für die Volksbank Krefeld ist und bleibt der persönliche Kontakt jedoch der wichtigste Bestandteil in der langfristigen und vertrauensvollen Kundenbeziehung. Deshalb bietet sie für alle Kunden und alle Anlässe die idealen Zugangswege.

„Dem Kunden, auf welchem Weg auch immer, stets auf der gleichen Plattform zu begegnen, bezeichnen wir als Omnikanal-Banking“, so Christoph Gommans weiter.