Hohes Kundenvertrauen sorgt bei Volksbank Krefeld für positive Entwicklung

Dynamisches Wachstum bei Einlagen und Krediten

Krefeld. 2017 hat die Volksbank Krefeld einen deutlichen Zuwachs im Einlagenbereich verzeichnet. Die Bestände auf Giro-, Festgeld- und Sparkonten legten um fünf Prozent auf 1,417 Milliarden Euro zu. Insgesamt stiegen die Einlagen um sieben Prozent auf 2,342 Milliarden Euro. Darin eingerechnet sind die von der Volksbank vermittelten und betreuten Anlagen bei Partnern der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe.

Klaus Geurden, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld, erklärt das Einlagenwachstum mit dem hohen Ansehen der Bank in der Region: „Die Volksbank Krefeld steht für Sicherheit. Und das ist genau das, was die Menschen in unserer Region wollen. Wir sind keine Übersee-Gesellschaft, die in grauen Kanälen schwimmt und jederzeit von Krisen weggeblasen werden könnte. Wir sind vielmehr eine bedeutende wirtschaftliche Größe in unserer Region.“

Kreditgeschäft auf Höchststand

Den Einlagen gegenüber steht das Kreditgeschäft. Hier verzeichnet die Volksbank Krefeld im Kundengeschäft ein Plus von fast neun Prozent auf nunmehr 1,109 Milliarden Euro. Der Großteil der Gelder ging dabei an den heimischen Mittelstand. Auch bei der Immobilienfinanzierung legte die Bank zu. Das Gesamtvolumen der 560 finanzierten Immobilien erreichte 135 Millionen Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von mehr als 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die vermittelten Kredite an die genossenschaftlichen Hypothekenbanken haben um fast drei Prozent auf 251 Millionen Euro zugelegt. „Wie schon bei den Einlagen, gilt auch für das Kreditgeschäft: Die Zusammenarbeit mit den Partnern aus der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe ist unverzichtbar“, so Geurden. Die Finanzierungen über die R+V stiegen auf 221 Millionen Euro, das Plus bei den Bausparkrediten erreichte 5,7 Prozent auf 111 Millionen Euro.

Das Gesamtkundenvolumen inklusive aller Kreditgeschäfte und Einlagen stieg erstmals in der Geschichte der Volksbank Krefeld auf über vier Milliarden Euro, genauer gesagt auf 4,057 Milliarden Euro. Nach 3,797 Milliarden Euro im Vorjahr ist das ein Plus von 6,9 Prozent.

Die Bilanzsumme wurde ebenfalls ausgebaut. Sie wuchs um vier Prozent auf 1,761 Milliarden Euro von 1,691 Milliarden Euro im Vorjahr.

Koalitionsverhandlungen

Genossenschaftliche Banken erfahren im Koalitionsvertrag eine ausdrückliche Würdigung. „Wir freuen uns auch hier in der Volksbank Krefeld, dass CDU/CSU und SPD im derzeit vorliegenden ‚Finalen Entwurf‘ des Koalitionsvertrags die hohe Bedeutung und die Stabilität regional tätiger Finanzinstitute unterstreichen“, erklärt Geurden: „Vor allem die Volks- und Raiffeisenbanken haben während der Finanzkrise für Stabilität und Sicherheit am Finanzmarkt gesorgt. Dass zukünftig bei der Regulierung zwischen risikoarmen Banken und systemrelevanten Großbanken unterschieden werden soll, sehen wir als Bestätigung unseres erfolgreichen Geschäftsmodells.“

Eine – ganze oder teilweise – europaweite Vergemeinschaftung der Einlagensicherung ist für Geurden dagegen nicht zielführend: „Die Sicherungseinrichtung der Volksbanken und Raiffeisenbanken basiert seit jeher auf den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe und Eigenverantwortung. Jede zwangsweise Vergemeinschaftung wäre ein Angriff auf diese bewährten Prinzipien.“

Unverändert bleibt die Situation im Bereich der Niedrigzinsen, die das Geschäft aller Regionalbanken belasten. Neben Niedrigzins, wachsender Bürokratie, überzogener Regulatorik, Demografie und Digitalisierung muss dem geänderten Kundenverhalten Rechnung getragen werden. Dies geschieht zum Beispiel durch Ausbau des Kreditgeschäfts, veränderte Gebührenpolitik beziehungsweise Kostenoptimierung.

Bei der Bewältigung ihrer Aufgaben setzt die Volksbank Krefeld vor allem auf kompetente Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten liegt aktuell bei 339, inklusive 31 Auszubildende. Für ihre 42.201 Mitglieder will die Volksbank jederzeit schnell erreichbar sein.

Raiffeisenjahr 2018

2018 ist das Raiffeisenjahr: Der Mitbegründer der genossenschaftlichen Idee, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, wäre am 30. März 2018 200 Jahre alt geworden. Unter dem Motto „Mensch Raiffeisen. Starke Idee!“ rücke das Jubiläum die Genossenschaftsidee weithin ins öffentliche Bewusstsein, so Klaus Geurden. „Genossenschaften gibt es seit über 150 Jahren. In mehr als 100 Ländern verbessern sie die Lebensqualität von Menschen, und der Genossenschaftsgedanke ist Weltkulturerbe – für uns alle Motivation, um uns auch in diesem Jahr wieder für unsere Mitglieder zu engagieren“, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr.

 

Lebenslauf Raiffeisen

Seine Heimat hat er nie verlassen - seine Idee jedoch machte weltweit Karriere.

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