Volksbank Krefeld mit Geschäftsjahr 2016 zufrieden

Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren am Montagabend auf der Vertreterversammlung eine positive Jahresbilanz / 6,0 Prozent Dividende werden an die Mitglieder ausgeschüttet

Krefeld, 24. April 2017

Vertreterversammlung 2017 - Volksbank Krefeld eG

Krefeld. Gleichermaßen bedeutend wie erfolgreich – so gestaltete sich das Geschäftsjahr 2016 für die Volksbank Krefeld. Zum einen feierte die heimische Genossenschaftsbank mit zahlreichen Aktionen ihren 125. Geburtstag. Zum anderen war das Jahr 2016 auch aus geschäftlicher Sicht sowie für die Genossenschaftsidee ein Erfolg – trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die sich aktuell im Bankensektor aufzeigen. Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch die Ausführungen von Vorstand und Aufsichtsrat auf der Vertreterversammlung, die am Montag, 24. April, unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Michael Gehlen im Saal „Goldener Hirsch“ zusammentrat.

Es war ein tolles, gut vorbereitetes und stark umgesetztes Jubiläumsjahr. Für unsere Volksbank. Für unsere Mitarbeiter. Und vor allem: für Sie, für unsere Mitglieder und Kunden! Wir haben viel positive Resonanz bekommen auf unsere Aktivitäten bei den Feierlichkeiten“, zog Vorstandsvorsitzender Klaus Geurden auch im Namen seiner Vorstandskollegen Stefan Rinsch, Christoph Gommans und Wilhelm Struck zufrieden Bilanz. „Und wir haben viel positive Resonanz bekommen für unser Engagement bei unserer eigentlichen Aufgabe: als genossenschaftliche Finanzdienstleister für die Menschen und Unternehmen in unserer Region.“

Diese Aussage von Klaus Geurden wurde in seinem Vorstandsbericht, in dem er die wesentlichen Geschäftszahlen der Volksbank Krefeld in der Jahresbilanz für 2016 vorstellte, deutlich. So hat sich das Kundengesamtvolumen – dieser Wert setzt sich aus den bilanziellen und bilanzunwirksamen Geschäften der Volksbank zusammen – um 6,5 Prozent auf 3,812 Mrd. Euro erhöht. Die Bilanzsumme stieg im vergangenen Geschäftsjahr im Vorjahresvergleich um 5,04 Prozent auf 1,692 Mrd. Euro.

Weiter auf Wachstumskurs befanden sich auch die Kundeneinlagen der Bank. Sie stiegen um 7,9 Prozent auf 1,349 Mrd. Euro. Insgesamt betreuen die 350 Mitarbeiter – darunter 35 Auszubildende – ein Kundenanlagevermögen in Höhe von 2,202 Mrd. Euro, ein Plus zum Vorjahr von 7,1 Prozent. Das Kundenanlagevermögen setzt sich aus den bilanziellen und außerbilanziellen Kundengeldern bei Verbundinstituten zusammen.

Das eigene Kreditgeschäft stieg um 6,7 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro an. Damit wurde erstmals die Milliardengrenze überschritten. Auch im Bereich der vermittelten Kredite an die Verbundpartner Bausparkasse Schwäbisch Hall, WL BANK, R+V Versicherung und Münchener Hypothekenbank verzeichnete die Volksbank lebhafte Geschäfte. Das Kundenkreditvolumen erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 1,61 Mrd. Euro.

Insgesamt hat die Volksbank Krefeld in 2016 einen Bilanzgewinn von 5,2 Mio. Euro erwirtschaftet. Von den zuvor abgezogenen Steuerzahlungen in Höhe von 5,5 Mio. Euro ging ein großer Teil an die Kommunen im Geschäftsgebiet. Auch die 41.580 Anteilseigner, darunter 1.962 neue Mitglieder, sollen am geschäftlichen Erfolg teilhaben. Der Vertreterversammlung vorgeschlagen wurde die Ausschüttung einer Dividende von 6,0 Prozent. Zudem wird das Eigenkapital weiter gestärkt. Dies sowie Wahlen zum Aufsichtsrat hatten die Vertreterinnen und Vertreter zu entscheiden. Wieder in das Kontrollgremium gewählt wurden Karl-Heinz Deckers, Dr. Michael Gehlen, Rainer Matzkus und Edda Schöne.

Regionalität, Ortsverbundenheit und Förderung von zahlreichen gemeinnützigen Aktivitäten – diese Merkmale werden seit vielen Jahren von den Menschen mit der Volksbank Krefeld verbunden und sind nicht mehr voneinander zu trennen. So unterstützte das heimische genossenschaftliche Geldinstitut im Jahr 2016 insgesamt 586 Projekte mit insgesamt 390.000 Euro.

Stichwort Genossenschaft: „Genossenschaftliche Beratung und genossenschaftliche Verlässlichkeit werden weiterhin gebraucht“, betonte der Vorstandschef abschließend. Was Klaus Geurden besonders freut ist die Tatsache, dass die genossenschaftliche Idee als erster deutscher Beitrag überhaupt von der UNESCO auf die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ gesetzt wurde. „Die Weltkulturorganisation unterstreicht damit die Bedeutung dieser Rechtsform für das menschliche Zusammenleben. Und wir von der Volksbank Krefeld meinen: völlig zu Recht“, so Geurden.
Wie die Menschen von der Genossenschaftsidee profitieren, zeigte der Vorstandsvorsitzende abschließend auf der „Genossenschafts-Uhr“: „Vom Frühstück mit der Milch aus der Molkereigenossenschaft über den Geldautomatenbesuch bei der Volksbank bis zum Feierabend mit einem Glas genossenschaftlichem Winzerwein: Die genossenschaftliche Idee bereichert unsere Kultur und unser alltägliches Leben“, so das Fazit von Klaus Geurden, der seine Ausführungen mit einer Forderung an die politischen Entscheidungsträger in Land und Bund abschloss: „Regionalbanken wie die Volksbank Krefeld brauchen die passenden Rahmenbedingungen, damit sie auch morgen erfolgreich arbeiten können für die Menschen und die Unternehmen vor Ort.“