Solider Zuwachs durch Qualität und Verlässlichkeit

Krefeld, 14.02.2014

Volksbank Krefeld: Bilanzsumme und Kundengesamtvolumen steigen weiter, Zahl der Mitglieder und Konten auch

Die Volksbank Krefeld hat ihre Marktposition in der Region auch im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Das berichtete der Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsinstituts, Klaus Geurden. Demnach wuchs die Bilanzsumme um drei Prozent auf 1,59 Milliarden Euro, das Kundengesamtvolumen stieg um 3,7 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Sehr zufrieden zeigte sich Geurden auch mit dem Plus bei den Mitgliedschaften sowie der Zahl der Privatkonten.

95.000 Kunden mit jetzt 55.568 Privatgirokonten hat die Volksbank Krefeld aktuell. Das sind 1.223 Konten mehr als im Vorjahr, berichtete der Vorstandsvorsitzende: „Ein solider Zuwachs. Und das in einem Markt, der nicht nur in unserer Region als verteilt gilt.“ Grund für diese ungewöhnlich gute Entwicklung: „So mancher Kunde, der bei uns bislang ausschließlich seine Baufinanzierung oder seine Vermögensanlage betreuen ließ, setzt jetzt auf die höhere Qualität unseres Services und bedarfsgerechte Kontomodelle – vom Internetangebot bis zum Premiummodell.“ Ortsnähe, Sicherheit und Verlässlichkeit seien weitere spürbare Entscheidungsgründe. Auch erreiche die Volksbank viele junge Leute.

Im so genannten Kundengesamtvolumen sind alle Einlagen und Finanzierungen der Mitglieder und Kunden zusammengefasst – und zwar sowohl die in den eigenen Büchern der Volksbank als auch die betreuten Anlagen und Darlehen, die an Verbundpartner in der genossenschaftlichen Gruppe vermittelt wurden: „Nach 3,21 Milliarden Euro in 2012 haben wir an dieser Stelle unser Volumen auf 3,34 Milliarden Euro ausgebaut.“ Dabei entfallen 1,95 Milliarden Euro auf die Einlagen (plus 4,9 Prozent) und 1,39 Milliarden Euro auf Kredite (plus 2,3 Prozent) als reines Kundengeschäft vor Ort. „Man sieht hier mehr als deutlich: Wir werden unserer Aufgabe und unserer Verantwortung als Motor der regionalen Wirtschaft sehr gerecht“, so Geurden.

Die Vermögenswerte der Mitglieder und Kunden, die direkt bei der Volksbank als Sichteinlagen, als Sparbücher oder Sparverträge notiert sind, haben noch einmal zugelegt – und zwar auf 1,24 Milliarden Euro (plus 3,6 Prozent). Auch die Kundenguthaben bei Verbundpartnern wuchsen weiter.

„Was macht die Volksbank Krefeld nun mit diesem Geld, das die Menschen aus unserer Region uns anvertrauen?“, fragte Geurden: „Wir investieren es wieder in unsere Region. Und dies zunehmend mehr.“ Allein in den Büchern der Kreditgenossenschaft stieg das Volumen der ermöglichten Finanzierungen um 2,4 Prozent auf 858 Millionen Euro. Bei den damit getätigten Investitionen ging es ungefähr hälftig um Immobilien und um das Firmenkundengeschäft. Zudem wurden den Mitgliedern und Kunden Kreditangebote von Verbundpartnern gemacht, wenn die finanziell attraktiv waren oder besonders lange Laufzeiten boten. Insgesamt wurden also in 2013 rund 1,39 Milliarden Euro ausgeliehen.

Im vergangenen Jahr haben die 348 Mitarbeiter an den 21 Volksbank-Standorten erneut Kompetenz und Kundennähe gezeigt. Das honorierten die Kunden auch durch ein Plus in der Mitgliedschaft. Aktuell liegt die Zahl der Teilhaber bei 39.740. 1.718 von ihnen sind im vergangenen Jahr als Miteigentümer zur Volksbank gestoßen. „Das sind etwa sieben neue Mitglieder pro Werktag“, freute sich Geurden: „Das macht uns wirklich stolz! Denn wir sind Genossenschaftler aus Leidenschaft – und wir freuen uns, wenn wir unsere Ideen von Selbstverantwortung, Selbstverwaltung und Selbsthilfe mit anderen Menschen leben können!“

Für 481 Projekte im Geschäftsgebiet sei es in 2013 wieder eine gute Sache gewesen, dass die Volksbank Krefeld ihre Verbundenheit mit den Menschen in der Region intensiv fördert. 331.000 Euro sind an Vereine, Organisationen und Einrichtung als Spenden und Sponsoringgelder gegeben worden: „Solche Hilfen sind in dieser Höhe nur deshalb möglich, weil wir mit den Menschen in Krefeld, Kempen, St. Tönis, Brüggen und Nettetal vertrauensvoll und erfolgreich unterwegs sind“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Die Zahl der Mitarbeiter des Genossenschaftsinstituts ist im vergangenen Jahr um sechs auf 315 gestiegen. Hinzu kommen 33 Auszubildende (plus eins), so dass jetzt 348 Frauen und Männer für die Volksbank Krefeld arbeiten – nach 341 Ende 2012. „Insbesondere haben wir bei den Teilzeitarbeitsplätzen zugelegt und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Kolleginnen und Kollegen ermöglicht“, so Geurden. Die Personalkosten insgesamt sanken und das trotz höheren Verwaltungsaufwands durch aufsichtsrechtliche Vorgaben: „Dies ist auf die Fusion zurückzuführen. Wir gehen aber davon aus, dass die Anzahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahren wieder leicht steigen wird, insbesondere im Rahmen unserer Planungen zum Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten in Krefeld.“

Obwohl die Volksbank mehr für ihre Mitglieder und Kunden getan hat, vor allem ihr Vermögen vermehrte und zugleich mehr Investitionen unterstützte, ging das Betriebsergebnis leicht zurück, und zwar von 18,7 Millionen Euro auf 18 Millionen Euro. „Entscheidender Einflussfaktor ist die aktuelle Niedrigzinsphase“, erklärte Geurden. Vor allem Regionalbanken seien davon betroffen, insbesondere Sparkassen und Genossenschaftsbanken: „An unserem Bruttoüberschuss von 48,6 Millionen Euro können Sie eine Veränderung um 1,1 Millionen Euro ablesen.“ Erfreulicherweise sei das aber keine plötzliche Entwicklung: „Geldgeschäfte laufen meist mittel- und langfristig: Wir wussten, was da auf uns zukommt. Und wir konnten und wir wollten uns darauf vorbereiten.“ Zum einen habe die Volksbank sehr zeitig damit angefangen, Kosten zu senken – und schaut jetzt mit etwas Stolz auf einen gesunkenen Verwaltungsaufwand. Zum anderen investiert sie durch höhere Kreditauseihungen jetzt noch stärker in die Region: „Ärgerlich ist dabei nur, dass Politik und Aufsicht festgelegt haben, dass wir für ein Kreditengagement bei einem erfolgreichen und wirtschaftlich gesunden Handwerksbetrieb in Krefeld, Hüls, Fischeln oder Brüggen mehr Eigenkapital hinterlegen müssen als für griechische Staatsanleihen. Das verstehe wer will …“

Das Genossenschaftsinstitut rechnet trotzdem damit, dass es mit seiner sehr gesunden Eigenkapitalstruktur weiter überdurchschnittlich gute Zahlen vorweisen kann: „Allerdings werden wir das nach wie vor außergewöhnlich gute Betriebsergebnis von 1,15 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr: 1,20 %) im nächsten Jahr nicht halten können.“ Umso wichtiger sei es, dieses Jahr noch einmal zu nutzen, um die Reserven aufzufüllen und das Schiff fit zu machen für die aufziehenden Stürme in Europa. 8,3 Millionen Euro gehen deshalb in den Fonds für allgemeine Bankrisiken und sonstiger Risikovorsorge.

„Und dann zahlen wir auch noch Steuern“, so Geurden: „und das nicht wenig.“ Ein großer Teil dieser 4,9 Millionen Euro bleibe aber vor Ort, gehe als willkommener Geldsegen in die Kassen der Kommunen im Geschäftsgebiet. Am Ende bleibt ein Jahresüberschuss von 4,8 Millionen Euro.

Pressekontakt

Christian Davids - Abteilungsleiter Marketing