Fusion beschlossen: Vertreterversammlungen stimmen Zusammenschluss der Volksbank Krefeld und der Volksbank Düsseldorf Neuss zu
Krefeld/Düsseldorf/Neuss, 9. Juli 2026 – Die Fusion der Volksbank Krefeld eG mit der Volksbank Düsseldorf Neuss eG ist beschlossene Sache: Nachdem die Vertreterversammlung der Volksbank Düsseldorf Neuss bereits am Dienstag, 7. Juli 2026, einstimmig für den Zusammenschluss gestimmt hatte, haben am Mittwoch, 8. Juli 2026, auch die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Krefeld einstimmig für die Fusion votiert. Mit der erwarteten Eintragung ins Genossenschaftsregister erfolgt die rechtliche Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2026.
Die Volksbank Düsseldorf Neuss und die Volksbank Krefeld sind seit vielen Jahrzehnten fest in ihrer Region verwurzelt und verfolgen ein gemeinsames Ziel: eine stabile und leistungsfähige Genossenschaftsbank für die wirtschaftliche Metropolregion Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Brüggen-Nettetal zu schaffen. „Wir sind sehr dankbar für das große Vertrauen unserer Vertreterinnen und Vertreter“, sagt Stefan Rinsch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld. „Mit dem nun gefassten Fusionsbeschluss verfolgen wir das Ziel, durch die Bündelung von Ressourcen, Kompetenzen und Marktstärke unsere Effizienz zu steigern sowie Investitions- und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern. Damit schaffen wir den strategischen Rahmen für genossenschaftliche Beratung auf langfristig hohem Niveau.“
Auch André Heiner, Vorstand der Volksbank Krefeld, betont die strategische Bedeutung des Zusammenschlusses: „Die Anforderungen an Banken steigen – durch Regulierung, Wettbewerb, Digitalisierung und den Fachkräftemangel. Gemeinsam können wir diesen Herausforderungen besser begegnen und unseren genossenschaftlichen Förderauftrag auch künftig verlässlich erfüllen. Unser Anspruch bleibt dabei klar: persönlich, nahbar und verantwortungsvoll für unsere Mitglieder, Kundinnen und Kunden da zu sein.“
Mit der Fusion entsteht die künftige Volksbank Düsseldorf Krefeld Neuss eG. Das gemeinsame Institut wird eine Bilanzsumme von rund 4,6 Milliarden Euro haben, rund 150.000 Kundinnen und Kunden betreuen und rund 580 Mitarbeitende beschäftigen. Die neue Bank will regional
verankert bleiben, persönliche Beratung stärken, digitale Angebote weiterentwickeln und gezielt in Spezialwissen, moderne Services und Arbeitgeberattraktivität investieren. Die technische Fusion ist für den Herbst 2026 vorgesehen. Kundinnen, Kunden und Mitglieder werden rechtzeitig und transparent über mögliche Veränderungen informiert.
Im Rahmen der Vertreterversammlung stellte der Vorstand außerdem die wirtschaftliche Lage der Volksbank Krefeld dar und ordnete die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres ein. Dabei wurde deutlich, dass die Volksbank Krefeld aus einer starken Position heraus in den Zusammenschluss geht und die Fusion als strategischen Schritt versteht, um die Bank langfristig noch leistungsfähiger und zukunftsfester aufzustellen. Die Vertreterinnen und Vertreter beschlossen eine Dividende von vier Prozent und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025.